Archive for Dezember 2011

NEWSLETTER ZUR EINBÜRGERUNG Nr. 09/2011 vom 27.12.2011

27. Dezember 2011

Liebe Leserinnen und Leser,
Im Jahr 2011 ist der Gesetzesentwurf der SPD zur Abschaffung der Optionspflicht (Mehrstaatigkeit für Kinder ausl. Eltern) vom Bundestag abgelehnt worden.
Im Jahr 2012 wird dieses Thema uns weiterhin begleiten. Dazu sind einige Aktionen und Veranstaltungen geplant.
In dieser Ausgabe berichten wir nun als Anregung über drei Kampagnen – z.T. stattgefunden – zur Einbürgerung von drei Bundesländern: Hamburg, Bremen und Rheinlandpfalz.
Ihnen wünschen wir ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr Und allen Menschen der Welt Demokratie, Telhabe und Frieden!

1. Hamburg startet Einbürgerungskampagne

2. Ein deutscher Pass kann Stolz machen

3. „Lass Dich einbürgern! Bremen will Dich!“

4.  Ja zur Einbürgerung! – Einbürgerungskampagne Rheinlandpfalz

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1. Hamburg startet Einbürgerungskampagne

NDR.de, Stand: 23.11.2011

Hamburg will verstärkt zur Einbürgerung ermutigen: Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) wird ab Dezember rund 137.000 Hamburger mit Migrationshintergrund in einem persönlichen Schreiben auffordern, die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen. Das berichtet NDR 90,3. Die Briefe sollen innerhalb von drei Jahren verschickt werden. Zudem werden Hamburgs Schulen das Thema „Einbürgerung“ stärker im Unterricht verankern. Unter dem Motto „Hamburg. Mein Hafen. Deutschland. Mein Zuhause“ wirbt die Hansestadt bereits seit vergangenem Herbst bei Zuwanderern dafür, den deutschen Pass zu beantragen.

Stadt erhofft sich bessere Integration

Mehr dazu: http://www.ndr.de/regional/hamburg/einbuergerung127.html

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2. Ein deutscher Pass kann stolz machen! Ein Interview mit Olaf Scholz

Bild.de, Von MARKUS ARNDT und HAGEN MEYER, 23.11.2011

Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) startet größte Einbürgerungs-Initiative der Hansestadt

Bürgermeister Olaf Scholz (53, SPD). Er sieht Hamburg als eine wachsende Metropole, die von ihrer Vielfalt lebt. Im Dezember startet er eine große Einbürgerungsinitiative

Foto: dpa Picture-Alliance

City – Die neue Einbürgerungskampagne – eine Herzensangelegenheit von Bürgermeister Olaf Scholz (53, SPD).

Im BILD-Interview sagt er, warum er sich mehr Hamburger mit deutschem Pass wünscht.

BILD: Herr Bürgermeister, warum diese große Einbürgerungsinitiative?

Olaf Scholz: „Bei uns leben 236 000 Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Viele von ihnen sind seit Jahren bei uns zu Hause, leben hier, arbeiten hier. Und für viele von ihnen kann die Einbürgerung eine Krönung ihres persönlichen Lebensweges in Deutschland sein. Das wollen wir unterstützen. Wer in die USA zieht, will möglichst schnell eingebürgert werden, so wollen wir es in Hamburg auch haben.“

BILD: Hatten Sie mal ein Schlüsselerlebnis in Sachen Einbürgerung?

Scholz: „Jedes Mal, wenn ich bei der Einbürgerungsfeier die Urkunden überreiche, sehe ich, wie stolz die neuen Staatsbürger sind. Sie kommen im Anzug und ihrem besten Kleid, und ihre Augen leuchten, wenn die Hamburger Hymne ,Hammonia‘ und die deutsche Nationalhymne gespielt werden. Das sind rührende Momente.“

Mehr dazu im Bild: http://www.bild.de/regional/hamburg/olaf-scholz/ein-deutscher-pass-kann-stolz-machen-21182236.bild.html

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3. „Lass Dich einbürgern! Bremen will Dich!“

senatspressestelle.bremen.de

Mehr Einbürgerungen im Land Bremen – das ist das Ziel von Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter und Innensenator Ulrich Mäurer. Dazu starteten die beiden Politiker im Jahr 2009 eine Kampagne, die sich über vier Wochen erstrecken wird. Sie wollen damit dem bundesweiten Trend von sinkenden Einbürgerungszahlen entgegenwirken. Derzeit werden in Bremen jährlich rund 1500 Einbürgerungen vorgenommen.

„Wir möchten mit der Kampagne in erster Linie die in Bremen lebenden Ausländerinnen und Ausländer ansprechen und über die Einbürgerungsmöglichkeiten informieren. Durch die öffentliche Diskussion um Aufnahmetests erscheinen die Hürden für eine Einbürgerung viel größer als sie tatsächlich sind. Hier sind Barrieren entstanden, die es abzubauen gilt“, begründete Innensenator Mäurer die Kampagne.

http://www.senatspressestelle.bremen.de/detail.php?id=23649

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4. Ja zur Einbürgerung! – Einbürgerungskampagne Rheinlandpfalz

einbuergerung.rlp.de

Das Integrationskonzept des Landes Rheinland-Pfalz enthält das Ziel, die politische Beteiligung von Migrantinnen und Migranten weiter zu verbessern. Deshalb unterstützt die Landesregierung die Einbürgerung. Wer sich einbürgern lässt und die deutsche Staatsangehörigkeit erwirbt, wird gleichberechtigte Bürgerin oder gleichberechtigter Bürger unseres Landes mit allen Rechten und Pflichten. Als Staatsbürgerin oder Staatsbürger haben Sie damit alle Möglichkeiten der politischen Teilhabe – in Deutschland und in der Europäischen Union.

Die Landesregierung wirbt in Zusammenarbeit mit ihren Partnerinnen und Partnern der Integrations- und Migrationsarbeit für die Einbürgerung und tritt für eine gute Informations- und Beratungsarbeit ein.

Mehr dazu: http://einbuergerung.rlp.de/startseite/

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Neue Broschüre informiert über Optionspflicht

Unter dem Titel ‚Muss ich mich entscheiden?’ informiert eine neue Broschüre über die Optionspflicht junger Migrantinnen und Migranten, wie Sozialministerin Malu Dreyer heute in Mainz mitteilte. Die Optionspflicht gilt für junge Migrantinnen und Migranten, die zwar mit Geburt neben der Staatsangehörigkeit ihrer Eltern die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten haben, sich aber ab ihrem 18. Geburtstag entscheiden müssen, ob sie die deutsche behalten und die ausländische Staatsangehörigkeit ihrer Eltern aufgeben wollen. „Die vom Bund vorgegebene Optionspflicht ist integrationspolitisch völlig verfehlt. Daher hat sich das Vorsitzland Rheinland-Pfalz bei der Integrationsministerkonferenz im Februar in Mainz für eine gemeinsame Initiative der Länder zur Abschaffung eingesetzt. Leider haben die unionsgeführten Länder nicht mitgezogen“, sagte die Ministerin.

Mehr dazu: http://www.einbuergerung.rlp.de/

Bestellservice@masgff.rlp.de

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Impressum und Kontakt:

Dieser Newsletter wird vom Aktionsbüro Einbürgerung im Paritätischen NRW (ABE) herausgegeben.
Die darin veröffentlichten Beiträge geben nicht unbedingt die Ansicht des ABE wieder. Sie können Ihr Abonnement unter der Emailadresse newsletter@einbuergern.de beenden.
Redaktion: Kenan Araz, Jana Paßmann. Aktionsbüro  Einbürgerung im Paritätischen NRW (ABE), Engelsburger Str. 168, 44793 Bochum, Tel: 0234/9621012, Fax: 0234/ 0234/683336, www.einbuergern.de | abe@einbuergern.de
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