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NEWSLETTER ZUR EINBÜRGERUNG Nr. 02/2011 vom 28.02.2011

1. März 2011

Aktionsbüro Einbürgerung im Paritätischen NRW
Servicestelle für Einbürgerungsfragen in NRW
NEWSLETTER ZUR EINBÜRGERUNG
Nr. 02/2011 vom 28.02.2011
www.einbuergern.de

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INHALT

1. Einbürgerung und Staatsbürgerschaft in der EU:

a. Staatsangehörigkeitsgesetz: Integrationsfeindliche Regelung abschaffen

b. Einbürgerung für Türken bald leichter

2. Soziales und Integration:

c. Max—Ophüls-Filmfestival: Flucht aus der Festung Europa.

d. Mehr Migranten im öffentlichen Dienst

e. Beirat der Integrationsbeauftragten

3. Interkulturelles und Vielfalt:

f. „Jahresempfang 2011 der IFAK e.V.

g. Deutschen Schulen fördern nicht genug

4. Solidarität und Fairness:

h.Diskriminierung in der Arbeitswelt begegnen – Es ist höchste Zeit!

i. Flüchtlinge aus Nordafrika brauchen Schutz

j. Evangelische Hilfswerke fordern Solidarität mit Flüchtenden

5. Aktuelles:

k. EU treibt Muammar al-Gaddafi in die Enge

l. Özdemir gegen Vorschriften

6. Curriculum Einbürgerung:

m. Internationale Woche gegen Rassismus 2011

n.Migrationspolitik ist Sozialpolitik

n. 2. Förderunde des XENOS-Programms „Integration und Vielfalt“

o. Woche der Weiterbildung 2011

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1. Einbürgerung und Staatsbürgerschaft

a. Staatsangehörigkeitsgesetz: Integrationsfeindliche Regelung abschaffen

Quelle: Deutscher Gewerkschaftsbund, Datum: 18.2.2011, Autor: Deutscher Gewerkschaftsbund

In Deutschland geborene Kinder langfristig aufenthaltsberechtigter Einwanderer erhalten seit 2001 neben der Staatsangehörigkeit der Eltern die deutsche Staatsbürgerschaft. Mit dem Erreichen der Volljährigkeit sind sie durch den im Gesetz enthaltenen Optionszwang verpflichtet, sich für eine Staatsangehörigkeit zu entscheiden.

http://www.dgb.de/presse/++co++f944b67c-3374-11e0-6efa-00188b4dc422/index.html

b. Einbürgerung für Türken bald leichter

Quelle: Tagesspiegel Datum: 27.02.2011, Autor: Andrea Dernbach

Die Türkei möchte es in Deutschland lebenden Türken anscheinend erleichtern, Deutsche zu werden. Der türkische Ministerpräsident Erdogan soll eine Reform der Staatsangehörigkeit planen.

http://www.tagesspiegel.de/politik/einbuergerung-fuer-tuerken-bald-leichter/3889108.html

2. Soziales und Integration

c. Max-Ophüls-Filmfestival: Flucht aus der Festung Europa

Quelle: Zeit Online. Datum: 21.01.2011, Autor: Caroline STRÖBELE

Migration mal anders: Auf dem Max-Ophüls-Filmfestival befassen

sich zwei Dokumentarfilme mit Europäern, die nach Afrika auswandern.

Adopted von Gudrun Widlok und Rouven Rech begleitet drei Europäer, die von ghanaischen Familien aufgenommen werden. Menschen wie Gisela, die nach dem Tod ihres Mannes allein ist und nicht darauf warten will, „abgewrackt“ und von ihren Kindern ins Heim gesteckt zu werden.

Flucht in die andere Richtung von Ralf Jacobs handelt von den Zehntausenden Europäern, die jedes Jahr mit ihren Wohnmobilen nach Marokko fahren, um zu überwintern. Dort stehen sie dann auf den Campingplätzen an der Küste, mit ihren Hunden, ihren Toilettentanks und Satellitenschüsseln – eine bierbäuchige Parallelgesellschaft mit viel Weltschmerz im Gepäck.

http://www.zeit.de/kultur/film/2011-01/ophuels-migration-filme

d. Mehr Migranten im öffentlichen Dienst

Quelle: RP-Online Datum:15.02.2011, Autor: Gregor Mayntz

Mehr Migranten in den öffentlichen Dienst, mehr Migranten in den Katastrophenschutz, und auch die Bundeswehr schielt darauf, mit Soldaten aus dem Ausland die Lücken nach dem Wegfall der Wehrpflicht zu schließen. Menschen mit Migrationshintergrund werden zur Lösung für immer mehr Politikbereiche. Beim heute in Berlin beginnenden Europäischen Polizeikongress will Innen-Staatssekretär Ole Schröder die „interkulturelle Kompetenz“ herausheben, die Behörden durch Migranten steigern könnten.

http://nachrichten.rp-online.de/politik/migrantenquote-gegen-wehrpflicht-luecken-1.333840

e. Beirat der Integrationsbeauftragten

Quelle: Die Bundesregierung Pressestelle, Datum: 28.02.2011

Staatsministerin Maria Böhmer hat den neu gegründeten „Beirat der Integrationsbeauftragten“ am 13.1.2011 der Öffentlichkeit vorgestellt. Hier finden Sie Hintergrundinformationen zum Beirat.

http://www.bundesregierung.de/nn_56546/Content/DE/Artikel/IB/Artikel/2011-01-13-intergrationsbeirat.html

3. Interkulturelles & Vielfalt

f. Jahresempfang 2011 der IFAK e.V.

Quelle: Aktionsbüro Einbürgerung. Datum: 28.02.2011, Autor: Amelie Hecker

Am 26.Februar 2011 von 11.00 – 14.00 Uhr lud der Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe, Migrationsarbeit (IFAK e. V.) zum Jahresempfang ins Herbert- Siebold Haus in Bochum ein. Nach einem Sektempfang wurde die Veranstaltung durch Ulrich Pieper, der Vorsitzende der IFAK e. V.  und der Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz der Stadt Bochum eröffnet. Besonderes Augenmerk richtete die Bürgermeisterin in ihrer Rede auf die Situation von in Deutschland lebenden Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Im Anschluss präsentierte sich die Trommelgruppe der IFAK in der Gremmestrasse. Das Projekt „Jugendstart“ welches im September 2010 begann wurde von Dr. Kemal Bozay vorgestellt. Den Abschluss der Veranstaltung bildete das Buffet – ganz wie in „1001 Nacht“-.

g. Deutschen Schulen fördern nicht genug

Quelle: Focus Online, Datum:28.02.2011

Das deutsche Bildungssystem ist nicht erfolgreich bei der Integration von Migrantenkindern. Es fehlt an systematischer Schulung der Lehrer und an standardisierten Lernstandserhebungen. Das ist das Fazit einer neuen Studie.

http://www.focus.de/schule/schule/unterricht/integration/bildungssysteme-deutschen-schulen-foerdern-nicht-genug_aid_604279.html

4. Solidarität & Fairness

h.Diskriminierung in der Arbeitswelt begegnen – Es ist höchste Zeit!

Quelle: DGB Bildungswerk-Migration Online Datum:01.03.2011, Autor: Christine Lüders

Menschen erleben Diskriminierung in sämtlichen Lebensbereichen und in unterschiedlichster Art und Weise. Für das Merkmal ethnische Herkunft sind jedoch besonders viele Fälle im Bereich Arbeit festzustellen.

http://www.migration-online.de/beitrag._aWQ9NzY5NA_.html

i. Flüchtlinge aus Nordafrika brauchen Schutz

Evangelische Hilfswerke fordern Solidarität mit Flüchtenden

Quelle: Brot für die Welt Datum:28.02.2011, Autor: Rainer Lang

Stuttgart (ots) – „Brot für die Welt“ und die Diakonie Katastrophenhilfe rufen dazu auf, Flüchtlingen aus Libyen ausreichenden Schutz zu gewähren. Angesichts brutaler Gewalt gegen die Zivilbevölkerung in Libyen warnen die evangelischen Hilfswerke davor, Flüchtlinge, die sich auf den Weg nach Europa machen, abzuwehren. „Flüchtlinge dürfen nicht zurückgewiesen werden“, fordern sie und kritisieren scharf die zögerliche Bereitschaft der EU, Italien dabei zu unterstützen, Schutzsuchende auf der Insel Lampedusa nach internationalen Flüchtlingsstandards aufzunehmen und ihnen ein faires Asylverfahren zu ermöglichen.

http://www.presseportal.de/pm/6938/1773552/brot_fuer_die_welt

5. Aktuelles

j. EU treibt Muammar al-Gaddafi in die Enge

Quelle: stern.de Datum:28.02.2011

Um Machthaber Muammar al Gaddafi in die Knie zu zwingen, hat nach den Vereinten Nationen und den USA nun auch die EU Sanktionen gegen das Land verhängt. Die Kämpfe im Land gehen unterdessen weiter. Gaddafis Luftwaffe flog Angriffe auf Munitionslager.

http://www.stern.de/politik/ausland/machtgerangel-in-libyen-eu-treibt-muammar-al-gaddafi-in-die-enge-1658491.html

k. Özdemir gegen Vorschriften

Quelle: Die Welt, Datum: 01.03.2011

Grünen-Chef Cem Özdemir, der selbst türkische Wurzeln hat, erklärte nach der Erdogan-Rede in einem Interview mit der „Welt“. „Es kann keinen Zwang (zur Assimilation) geben, aber ein Recht darauf. Kein Staat und kein Politiker, weder Frau Merkel noch Herr Erdogan, hat den Bürgerinnen und Bürgern vorzuschreiben, ob sie religiös sein sollen oder welche Sprache sie mit ihren Kindern sprechen. Assimilation ist eine individuelle Entscheidung, in die sich niemand einzumischen hat. Für Politiker kann nur der Rahmen entscheidend sein, und der heißt Integration: Verfassungstreue, Beherrschen der Amtssprache, Eingliederung ins Berufsleben und bestmögliche Förderung der Kinder in der Schule genau wie in der Familie.“

http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article12667791/Oezdemir-gegen-Vorschriften.html

6. Curriculum Einbürgerung

l. Internationale Woche gegen Rassismus 2011

Quelle: DGB Bildungswerk-Migration Online Datum:01.03.2011, Autor: Britta Graupner

Gemeinsam mit mehr als 60 bundesweiten Organisationen ruft der Interkulturelle Rat dazu auf, in den Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 14. bis 27. März 2011 Zeichen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu setzen.

http://www.migration-online.de/beitrag._aWQ9NzY5Ng_.html

m.Migrationspolitik ist Sozialpolitik

Quelle: DGB Bildungswerk-Migration Online Datum:01.03.2011

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Rassismus veranstaltet der Bereich Migration & Qualifizierung beim DGB Bildungswerk am 18. März 2011 eine Tagung zum Thema Migrationspolitik ist Sozialpolitik.

http://www.migration-online.de/beitrag._aWQ9NzY5Nw_.html

n. 2. Förderunde des XENOS-Programms „Integration und Vielfalt“

Quelle: Bundesminsterium für Arbeit und Soziales-XENOS Bundesprogramm

Zur 2. Förderrunde des XENOS-Programms „Integration und Vielfalt“ finden am 21.03.2011 in der Beethovenhalle in Bonn und am 23.03.2011 im Berliner Congress Center in Berlin Informationsveranstaltungen statt. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert Interessenten u.a. über Inhalt und Ablauf des Antragsverfahrens (kein Interessenbekundungsverfahren!), das Mitte Mai 2011 starten soll. Beide Veranstaltungen werden um 10 Uhr beginnen und um 16.30 Uhr enden.
Eine Anmeldung für die Veranstaltungen ist voraussichtlich ab dem 01.03.2011 auf dieser Seite möglich.

http://www.esf.de/portal/generator/6592/xenos.html

o. Woche der Weiterbildung 2011

Quelle:Pro Qualifizierung

Im Rahmen des Projektes werden Migrantinnen und Migranten bundesweit aufgerufen, sich über Möglichkeiten der beruflichen Weiterbildung zu informieren, sich beraten zu lassen und für sich das passende Weiterbildungsangebot zu finden.

http://www.proqua.de/cms/index._cGlkPTcxMg_.html

Impressum und Kontakt:

Dieser Newsletter wird vom Aktionsbüro Einbürgerung im Paritätischen NRW (ABE) herausgegeben. Die Herausgabe wird MAGS des Landes NRW http://www.mags.nrw.de/index.php und von der IFAK e.V. www.ifak-bochum.de gefördert.

Die darin veröffentlichten Beiträge geben nicht unbedingt die Ansicht des ABE wieder. Sie können Ihr Abonnement unter der Emailadresse newsletter@einbuergern.debeenden.

Redaktion: Kenan Araz und Vera Moneke, Aktionsbüro Einbürgerung im Paritätischen NRW (ABE), Engelsburger Str. 168, 44793 Bochum, Tel: 0234/9621012, Fax: 0234/ 0234/683336,

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